Freitag, 15. November 2019

Dortmund - Schüchtermannbrunnen

25.10.2019

Bini muss dienstlich nach Dortmund und ich darf sie hinbringen.
Gegenüber unseres Stamm-Parkplatzes habe ich schon vor Jahren ein schön gestaltetes altes Denkmal gesehen und aus nicht nachvollziehbaren Gründen bisher verpasst da mal hinzugehen
Nun habe ich eine Stunde Zeit und kann mir das Ganze aus der Nähe anscheuen.
Das Denkmal entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Brunnen.
Gewidmet ist das gute Stück dem Wohltäter der Stadt, Heinrich Schüchtermann.
Wenn man mich nun fragt, wer das war, dann muss ich ausnahmsweise zugeben, dass ich keinen blassen Schimmer habe.
Das Denkmal lässt zumindest vermuten, das es sich um einen Industriellen gehandelt hat, der sich um Arme und Kinder gekümmert hat.
Zum Glück gibt es ja das Internet. Kurz recherchiert und siehe da...Stimmt!
Heinrich Schüchtermann wurde am 20.10.1830 in Recklinghausen geboren und starb am 20.04.1895 in Dortmund. Er war Uhrmacher, gründete eine Maschinenbaufabrik und wurde als Zulieferer für den Bergbau vermögend.
Der gläubige Katholik war sozial engagiert und trug durch eine Immobilien Schenkung maßgeblich zur Gründung des St.-Josefinen-Stifts bei.
Politisch setzte er sich u.a. für die Anbindung Dortmunds an das Kanalnetz ein,
Das war nun der Schüchtermann in Kurzversion und ich bin nun ein wenig gebildeter.
Das Denkmal ist übrigens sehr schön gestaltet, der Brunnen leidet allerdings an Wassermangel. Der ist völlig leer.






Donnerstag, 14. November 2019

Świnoujście - Heimfahrt

21.10.2019

Es geht wieder nach Hause. Wir waren noch einmal kurz an der Promenade ein Andenken einkaufen und dann wird gepackt. Noch den Tag über bleiben und erst am Abend losfahren, würde uns noch die Platzgebüren für eine weitere Übernachtung kosten.
Da waren die Betreiber in Dagebüll, Holland und Dänemark großzügiger.
Wir wollen uns aber noch die Sandskulpturenausstellung an der Grenze anschauen.
Der Plan: Wir ziehen den Wohnwagen auf den Parkplatz auf dem wir die erste Übernachtung hatten und fahren dann zurück zur Ausstellung.
Beim Ankuppeln stellen wir dann aber fest, dass etwas nicht stimmt. Ivh will den Wohnwagen mit dem Mover aus der Box fahren und die Kiste fängt an sich um die eigene Achse zu drehen. Also vorsichtig wieder zurück. Der linke Antrieb des Mover funktionier nicht mehr. Er lässt sich zwar an den Reifen fahren, aber der Antrieb dreht nicht. Ich erinnere mich an die knirschenden Geräusche bei der Ankunft.
Erste Diagnose: Total verdreckt!
Müssen wir halt selber ziehen. Klappt auch. Aber noch einmal an- und abkoppeln möchte ich jetzt nicht mehr, Wir fahren einfach mit der ganze Fuhre auf den Parkplatz der Ausstellung.
Denken wir uns. Geht aber auch nicht. Zu wenig Platz.
Somit sind die letzten Ausflugsziele gestrichen und es geht endgültig nach Hause.
Wie erwartet sind die Autobahnrastplätze tagsüber noch frei und wir können zwei kleine Pausen machen.
Dann führt die Strecke allerdings stundenlang über Landstraßen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
Wir sind mittlerweile auf Nahrungssuche. Den ersten Dönerladen den wir entdecken lassen wir mal lieber aus. Den riechen wir nach dem Einparken schon aus 150 m Entfernung.
Das nächste Restaurant hat Wasserschaden und ist geschlossen.
Aber in Brandenburg werden wir schließlich fündig. Das Essen ist günstig und gut.




Die weitere Heimfahrt wird dann zum Marathon. Alle Rastplätze sind wieder hoffnungslos überfüllt.
Selbst die Zufahrten stehen mit LKW zu. Ätzend!
Mitten in der Nacht stellen wir die Fuhre dann ab. Und was macht der Mover? Ich habe die Hoffnung, dass während der Fahrt der grobe Dreck herausgerieselt ist. Ist er aber nicht wirklich. Ich habe aber eine Idee. Ich lasse ihn mal im Leerlauf drehen. Der Dreck fliegt meterweit und dann klappt es wieder. Da hätte ich auch mal eher drauf kommen können.

Mittwoch, 13. November 2019

Peenemünde - Spielzeugmuseum

Nach einen kurzem Zwischenstopp an einem Trödelmarkt erreichen wir dann wieder Peenemünde. Diesmal haben wir Glück und das Spielzeugmuseum ist geöffnet. Das lohnt sich auch. Drinnen ist eine wirklich riesige, beeindruckende Sammlung an alten Spielzeug.
 Das war es dann auch mit diesem Urlaubstag. Am Abend gehen wir noch einmal schön essen. Morgen geht es leider schon wieder nach Hause.






Dienstag, 12. November 2019

Świnoujście - Leuchtturm und Strand

Auch für Leuchtturm und Hafen bleibt nun keine Zeit mehr. Da müssen Bilder aus der Ferne reichen. Ich gehe ein wenig zügiger und treffe am Strand wieder auf Bini.
Schnell noch zwei Bilder, von mir mit reichlich Schräglage, was an Binis Kamerahaltung und nicht am billigen Wodka  liegt, und dann zügig zurück zum Campingplatz.
Wir wollen schließlich noch einmal nach Peenemünde.






Montag, 11. November 2019

Świnoujście - Fort Zachodni

Bini bleibt am Strand und ich ziehe kurz los um das nahe gelegene Ford Zachodni zu besichtigen.
Das wurde zwischen 1856 und 1861 gebaut und diente mit drei weiteren Forts zur Verteidigung der Swinemündung.
Mal kurz weg beruht dann natürlich wieder auf einer krassen Fehleinschätzung meinerseits. Das Fort ist weiter weg als erwartet und ich vermute schon ich habe mich verlaufen.
Kurz nach Auftauchen der Osterinseln biege ich dann nach rechts ab und stehe vor dem Tor.


Zu sehen gibt es Gebäude verschiedener Epochen und überwiegend sowjetische Militärtechnik.
Das finde ich schade, weil ich auch etwas preußisches erwartet habe. Insgesamt waren mir die Ausstellungsstücke zu modern.
Und weil ich schon eine Zeitlang unterwegs war und Bini wartet gehe ich recht zügig durch die Anlage.







Eigentlich wollte ich auch noch Fort Aniola besichtigen. Auf die anderen beiden Forts auf der anderen Seite der Swinemündung hatte ich von vornherein schon verzichtet,
Aber es ist jetzt tatsächlich schon spät geworden. Fort Aniola wird gestrichen und ich sehe zu, dass ich zurück zu Bini an den Strand komme.

Sonntag, 10. November 2019

Świnoujście - Leuchtturm Mühlenbake

20.10.2019

Der letzte Urlaubstag hat leider begonnen und einige unserer geplanten Ausflugszielen haben wir noch gar nicht besucht. Das wird auch nicht mehr alles klappen. Und fehlen schließlich ein paar Tage (siehe erster Artikel zum Tourbeginn).
In Swinemünde gibt es zwei Forts, die ich noch besichtigen möchte. Auf der Karte sieht es so aus, als wären sie in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen. Da gehen wir doch auch zu Fuß.
OK, ich habe mich nun leicht verschätzt und am Strand legen wir erst einmal eine Pause ein, damit ich den Leuchtturm Mühlenbake fotografieren kann. Der markiert die Einfahrt zur Swine, ist weiß und hat Windmühlenflügel.
Zur Zeit allerdings nicht. Der wird wohl gerade renoviert.
Schade. Da müssen wir wohl nächstes Jahr noch einmal gucken.






Freitag, 8. November 2019

Koserow - Erlebnisdorf

Nach dem eher etwas...sagen wir mal unspektakulären Imbiss in Peenemünde müssen wir dann feststellen, das das Spielzeugmuseum geschlossen ist.
Sehr schade! Wir verlagern dann mal wieder in Richtung Basiscamp.
Unterwegs kommen wir dann an einen "Erlebnisdorf vorbei. Das sieht aus wie ein Freizeitpark für Kinder. Bini war aber schon einmal hier, erzählt mir, dass der Eintritt frei ist und das es drinnen jede Menge alter Trecker zu sehen gibt.
Drinnen ist dann ein großer Bauernmarkt, Trecker gibt es nur noch in Form einer Traktorbahn. Dazu noch eine Kartoffelsackrutsche und andere Attraktionen für Kinder.
Beeindruckend ist auch die riesige Sammlung von Kaffeekannen, die in den Regalen an den Wänden stehen. Das sind mittlerweile 40.000 Stück und damit der aktuelle Weltrekord.
Aber ansonsten halt ein Supermarkt. Und deshalb mache ich hier auch jetzt keine Werbung und ihr dürft den Namen des Ladens selber herausfinden. Dürfte bei den vielen Infos ja nicht schwer sein.