Mit dem Bus ging es diesmal nach Witten-Herbede und von dort zum Südufer des Kemnader Sees. Aus dem geplanten Spaziergang wurde dann eine kleine Wanderung von 9 Kilometern. Diesmal war da gar nicht viel los. Schön ruhig war es, bis auf den Verkehrslärm der nahen Autobahn.
Zwischendurch habe ich dabei noch Bilder gemacht und Wasservögel gefilmt. Außer den üblichen Gänsen gab es noch Graureiher und Silberreiher zu sehen.
Ja ja, da fährt man extra nach Elberfeld um einen Brunnen zu filmen und dann ist da kein Wasser drin.
Aber ist ja klar, der Winter naht!
Ohne sprudelndes Nass reichen aber auch Fotos. Unten gebt es dazu dann auch noch eine Slide-Show mit Musik.
Im nächsten Sommer mache ich dann auch noch einen Film (wenn ich das nicht wieder vergesse).
Der Brunnen stammt übrigens aus dem Jahr 1895 und wurde vom Elberfelder Verschönerungsverein anlässlich des 25 jährigen Bestehens des Vereins gestiftet und vor dem Elberfelder Rathaus aufgestellt.
Der Brunnen hat länger gehalten als der Verein. Der wurde 1953 aufgelöst.
Bei der Hespertalbahn am Baldeneysee in Essen war wieder Fahrtag mit Dampfbetrieb.
Ich habe natürlich wieder fleißig fotografiert und diesmal eine alte Analoge Spiegelreflex benutzt, die ich mit einen Schwarz-weiß-Film geladen habe. Die Bilder habe ich gestern abgeholt und was soll ich sagen?
Durchgehend grau! Überhaupt nichts drauf zu erkennen und ich frage mich jetzt, ob es an der Kamera, dem Film oder dem Labor gelegen hat.
Ich werde die Kamera erst mal zur Seite legen und einen Film aus der selben Charge in eine andere Kamera laden.
Zurück zur Hespertalbahn. Zum Glück habe ich ja noch gefilmt und ein Digitalbild gemacht.
Der Fahrtag war wieder gut besucht und ich bin noch zwischendurch ein Stück am See entlang gewandert.
Jetzt ist bei der Hespertalbahn erst einmal Pause. Weiter geht es dort dann ab dem 29. November mit dem Nikolaus-Express.
Es war mal wieder Zeit für eine kleine Einkaufstour in unser freundliches Nachbarland. Schließlich kann ich den Monat nicht ohne Kaffee und meine Bini nicht ohne Rosinenbrötchen überstehen.
Es fängt auch gleich gut an. mein Bus hat 2 Minuten Verspätung, dafür ist meine S-Bahn pünktlich. Deshalb verpasse ich sie auch ganz knapp. Das war dann auch der letzte pünktliche Zug des Tages.
Nach etwas über einer halben Stunde Wartezeit fährt dann die nächste. In Schwelm steige ich um in die RE13. Die hat dann bereits mehr als eine halbe Stunde Verspätung, fährt dafür bis Venlo durch.
In Venlo erledige ich dann brav die Einkäufe, mache Fotos und entscheide mich erst einmal für eine Frikandel-Special und eine ebenso spezielle Pommes. Man weiß ja nie, wie lange die Rückfahrt dauert.
das stellte sich dann auch als gute Entscheidung heraus. Die RE13 kommt nämlich erst einmal nicht. Nach etwa 40 Minuten rollt sie dann doch in den Bahnhof.
Die Fahrt geht dann bis Mönchengladbach, wo wir erst einmal stehen. Die Ausrede: Der Lokführer muss eben mal schnell einen anderen Zug wegstellen.
Als er dann zurück ist, dürfen wir nicht abfahren. Wir müssen erst die RE4 vorlassen. Die ist aber noch gar nicht im Bahnhof.
Wir bekommen deshalb die Empfehlung in den RE 4 umzusteigen, Der fährt nämlich vor uns her die selbe Strecke.
I ch steige also erst einmal aus, bemerke bei der Einfahrt, dass der RE4 zum Brechen voll ist, und steige wieder in den RE 13, weil ich lieber schlecht sitze als beengt im Zug stehe.
Der Re 4 blockiert jetzt vor uns immer schön die Gleise/Bahnsteige und wir stehen deshalb ein paar Mal auf der Strecke und bauen unsere Verspätung aus. Das geht so bis Wuppertal-Vohwinkel. Da ist die Verspätung so groß, dass der Zug gar nicht weiterfährt, sondern zurück nach Mönchengladbach.
Wir werden aufgefordert auszusteigen und 10 Minuten auf den nächsten RE 13 zu warten.
Geht`s eigentlich noch???
Ich steige in Vohwinkel gleich in die natürlich verspätete S9 und fahre durch bis zur Heimat, wo ich aufgrund der Verspätung meinen Bus verpasse. Aber der nächste ist dann wenigstens pünktlich.
Und zum Schluss noch eine Slide-Show mit Bildern aus Venlo:
Diesmal bin ich in Schwerte unterwegs. Ein kleiner Aufenthalt am Bahnhof, ein paar Züge filmen und anschließend ein kleiner Spaziergang durch die Innenstadt. Zum Schluss noch eine Runde zur Rückseite des Bahnhofes um ein wenig Industrie zu knipsen.
Der letzte Punkt fällt allerdings aus. Ich komme an einen Autohändler vorbei. Und da ich ja gerade ohne Fahrzeug bin schaue ich mal, was er da so stehen hat.
Ich werde tatsächlich fündig. Kurz darauf zahle ich ein Fahrzeug an
Dann telefoniere ich mit Bini, verkünde die frohe Botschaft und mache mich wieder auf den Heimweg.
Hatte ich schon erwähnt, dass ich meine Fahrzeugflotte verkleinert habe?
Beide Autos und mein Rennrad habe ich verkauft. Bleiben mir noch ein Trekkingrad, ein Mountainbike und ein zerlegtes Downhillbike.
Zur Zeit bin ich sowieso häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.
Nur Sonntags ist das nicht gerade optimal. Der Bus fährt nicht durch nach Ennepetal. In Gevelsberg muss ich umsteigen und habe mehr als 40 Minuten Wartezeit. Ich könnte auch mehrmals umsteigen und bin dann genauso lange unterwegs. Die gleiche Geschichte dann auf dem Rückweg.
Aber egal. Der Zustand wird nicht lange anhalten. Ein neuer Pkw ist schon in Aussicht.
Jetzt ist wieder Sonntag und in Ennepetal ist das monatliche Oldtimertreffen im Industriemuseum und das Wetter ist bescheiden.
Am späten Vormittag klart es auf und es scheint, dass sich das Wetter bessert. Also ab in den Bus und nach Gevelsberg. Wie beschrieben einmal Umsteigen und bis zum Busbahnhof Ennepetal fahren. Dann zu Fuß zum Industriemuseum. Natürlich fängt es dann wieder an zu regnen. Zu sehen gibt es bei dem Wetter natürlich nicht viel. Schnell ein paar Bilder und ein Film und dann wieder zurück. Am Busbahnhof bin ich dann ordentlich durchnässt und darf eine halbe Stunde auf den Bus warten.
Wieder einmal mit Wartezeit umsteigen und ab nach Hause.
Die nächsten Oldtimertreffen bei Mistwetter lasse ich lieber ausfallen.
Der Kaffee ging mal wieder zur Neige, ein paar Lebensmittel brauchen wir auch. Das reicht als Vorwand für eine kleine Bahnfahrt ins Nachbarland.
Der Schienenersatzverkehr ab Mönchengladbach ist bauch endlich wieder Geschichte und eine neue Odyssee ist nicht zu erwarten.
Als ging es am frühen Morgen gemütlich mit dem Zug nach Venlo.
Die Einkäufe sind recht schnell erledigt und ich mache mich auf den Weg zur Imbissbude, Die haben dort aber heute irgendwie keinen Bock auf mich. Drei Mitarbeiter sind intensiv mit ihren Smartphones beschäftig und ich werde zwei Minuten lang ignoriert.
Ok, ich gehe dann mal und werde den Laden in Zukunft auch ignorieren.
An einen Automaten ziehe ich mir eine Getränkedose und reiße beim Versuch sie zu Öffnen die Lasche ab.
Ok! So langsam habe ich den Verdacht, dass eine höhere Macht mich verdursten lassen will.
Ich gehe erst einmal gemütlich zur Maas, öffne die widerspenstige Dose mit Hilfe eines kleinen Metallbügel, den ich im Rucksack finde und filme Binnenschiffe.
Das war es dann auch schon. Langsam geht es wieder zum Bahnhof und nach Hause.
Nach einer Nachricht von Mel, mit der Frage, ob ich ihr bei einem Trödelmarkt in Dortmund helfen könne, stehe ich nun im Westfalenpark hinter einem Stand und labere potentiellen Kunden den sprichwörtlichen Knopf an die Backe.
Es hat auch riesigen Spaß gemacht, mal wieder selbst auf einen Markt zu verkaufen. Die Einnahmen waren trotz mir auch gar nicht mal schlecht.
Aufgebaut haben wir morgens als es noch dunkel war und aufgehört haben wir, als es schon wieder dunkel war. Und statt meiner Nikon hatte ich nur eine alte Pentax und mein Handy dabei.
Deshalb gibt es auch nur wenige Bilder vom Park zu sehen.
Gegen Mittag fragte mich ein freundlicher älterer Herr, ob wir keine Fahrräder mit Stahlrahmen hätte. Er suche ein Rennrad mit einer Rahmenhöhe von 57 cm.
So etwas hatte ich tatsächlich zu Hause, schon seit Jahren nicht mehr gefahren und auch zu verkaufen. Telefonnummer wurden getauscht, er hat sich tatsächlich gemeldet und mein Rennrad hat einen neuen Eigentümer.
Auf dem Stunikenmarkt treffe ich eine halbe Stunde vor der Eröffnung ein und so langsam tauchen auch schon die ersten Besucher auf. Ich wäre sehr gerne eine Runde mit dem Riesenrad gefahren, aber an der Kasse stand dort schon eine lange Schlange. Statt dessen habe ich mit der Kamera zwei Runden gedreht.
Heute gibt es mal keine Fotos, sondern gleich drei Filme.
Weil ich mal wieder gar nichts vorhatte, bin ich mit der Bahn nach Hamm gefahren. Dort fand eine schöne große Kirmes statt, der Stunikenmarkt, über den ich beim nächsten Mal ein wenig berichte.
Die Hinfahrt verlief recht störungsfrei, die Verspätung meines Zuges hielt sich in Grenzen.
Im Bahnhof Hamm habe ich erst mal eine knappe Stunde lang Züge gefilmt und mich dann auf den Weg zum Stunikenmarkt gemacht.
Unterwegs gab es auch en wenig Streetart zu sehen. Dabei hatte ich dann ganz spontan die Idee zu einer kleinen Slide-Show. Die könnt ihr unten sehen!
Das hat den Weg zur Kirmes natürlich wieder ordentlich verzögert.
Die war tatsächlich ganz nett.
Bei der Rückfahrt kam es dann wieder wie erwartet. Der Zug hatte gewaltig Verspätung, andere Züge fielen aus. Als er endlich kam, war er brechend voll und ich konnte die Fahrt bis Hagen stehend verbringen. Also der übliche Stress mit der Bahn.
In Hattingen war mal meine Dienststelle. In Hattingen ist Kirmes. Ich war lange nicht mehr in Hattingen. Ich kann ohne Umsteigen mit dem Bus nach Hattingen fahren...
Na ja, dann fahre ich doch mal nach Hattingen.
Die Kirmes war jetzt überraschend klein. Da hatte ich mir mehr erwartet. Aber den Weltenbummler habe ich mal wieder gesehen. Das ist der Schwanenflieger von Hartmann, ein schönes altes Kettenkarussell, Baujahr 1947. Ein echter Oldtimer mit dem ich schon als Kind gefahren bin.
Diesmal allerdings nicht. Da habe ich nur gefilmt.
Vielleicht drehe ich beim nächsten Mal wieder ein paar Runden.