Freitag, 13. Mai 2016

Nordkirchen

08.05.2016

Zum Ende unserer Schlössertour bekommen wir Hunger. Und da wir ja schon in Nordkirchen sind, fahren wir auch in das Städtchen hinein. Direkt in der Ortsmitte gibt es diesen schönen Platz  mit Restaurants und einer Eisdiele.
Dort verdrücken wir unter freiem Himmel ein Holsteiner-Schnitzel und eine Gyros-Pita und genießen noch ein wenig das schöne Wetter, bevor wir uns langsam auf den Heimweg machen.




Mittwoch, 11. Mai 2016

Schloss Nordkirchen

08.05.2016

Da waren wir dieses Jahr zwar schon einmal, aber eine gewisse Frau wollte da unbedingt noch einmal bei schönen Wetter hin. Na gut, dann also nochmal mit blauen Himmel:









Montag, 9. Mai 2016

Schloss Cappenberg

08.05.2016

Ein kleiner Sonntagsausflug mit Rundfahrt im Münsterland. Ziel Nummer 1 ist das Schloss Cappenberg. Da sind wir in diesem Jahr bereits zwei mal dran vorbei gefahren. Jetzt wollen wir endlich einmal gucken.
Einen schönen Park mit alten Baumbestand hat das Schloss, der allerdings auch schön die Sicht versperrt. Macht aber nichts. dafür gibt es viel Schatten.


Das Häuschen auf dem ersten Bild ist jetzt nicht das Schloss, sondern eines der wenigen Gebäude, das ich in der Totalen fotografieren konnte.


Vom Schloss selber müssen heute mal Ausschnitte reichen. Die eigentliche Burganlage wurde 1092 erstmals erwähnt. Davon ist aber heute nichts mehr zu sehen.
1121 übergab Gottfried von Cappenberg die Burg an die Kirche zur Gründung eines Prämonstratenserstifts,entsagte dem weltlichen Leben und trat samt Anhang dort ein.


In der Anlage befindet sich die romanische Stiftskirche, die später gotisch überbaut wurde. Da drin soll der berühmte Cappenberger Barbarossakopf sein.
Den können wir aber leider nicht sehen, weil sich hinter der offenen Kirchentür eine zweite verschlossene Gittertür befindet. Schade!




Dann steht auf dem Gelände noch ein ehemaliger 25 Meter hoher Wasserturm. 50 Cent kann man in den Automaten am Drehkreuz werfen und sich dann dadurch quetschen.
Dann geht es die Treppen hinauf und oben kann man dann die Aussicht genießen.



Leider ist der Turm zu niedrig. Freie Sicht auf das Schloss gibt es auch von dort oben nicht. Aber eine schöne Fernsicht zur anderen Seite hat man.




Sonntag, 8. Mai 2016

Treckertreffen im Freilichtmuseum Hagen

01.05.2016

Das Programm für den 1. Mai muss ich mal wieder kräftig ausdünnen. Mein Auto hat sich entschieden während der Fahrt in den Notbetrieb zu gehen und tuckert nur noch in Schrittgeschwindigkeit vor sich hin, während die Warnleuchte für den Motor fröhlich mitteilt, dass ich sofort den Service rufen soll.
Mach ich.
Damit fällt fast alles aus, weil ich nun auf Bus und Bahn angewiesen bin. Es bleibt das Treckertreffen im Freilichtmuseum Hagen.
Das erreiche ich sogar ziemlich zügig mit nur einmal Umsteigen. An der Kasse gibt es dann aber eine lange Schlange, weil ein paar hundert Leute das selbe Ziel haben. Lohnt sich auch! Das Treffen im Freilichtmuseum ist eines der schönsten in der Region. Viele Traktoren in schöner Kulisse. Was will man mehr?







Freitag, 18. März 2016

Bahnfahrt nach Venlo

12.03.2016

Bini will anscheinend ihre Ruhe haben und wirft mich aus dem Haus. Dazu drückt sie mir noch ihr Ticket 2000 in die Hand und erklärt mir, dass man damit am Wochenende bis nach Venlo fahren darf.
Umsonst zu meinen europäischen Lieblingsnachbarn? Da sage ich doch nicht nein.
Eine Flasche Wasser und ein Stativ in den Rucksack und schon geht es los. Züge in Holland filmen wollte ich schon immer mal.
Dann gleich der erste Schock. Normalerweise könnte ich in Hagen in die Regionalbahn steigen und bis Venlo durchfahren.
Das geht aber heute nicht. Ab Wuppertal ist Schienenersatzverkehr bis Düsseldorf. Das kenne ich schon. Ich nehme deshalb die Strecke durch das Ruhrgebiet mit drei Mal umsteigen.
Bis Bochum-Wattenscheid fahre ich stehend. Die Bahn ist ziemlich voll.
Beim Umsteigen lande ich dann in einer richtig vollen Bahn. Lauter johlende und alkoholisierte Fußballfans. Duisburg spielt.
das Umsteigen in Duisburg bringt nur wenig Verbesserung. Diesmal sind es Gladbach-Fans. das letzte mal steige ich in Viersen um. Weil wir in Rheinhausen einen technischen Defekt hatten, verpasse ich den Anschluss, Eine Stunde Aufenthalt in Viersen. Ab da kann ich endlich sitzend weiterfahren. Und dann bin auch auch schon ganz schnell in Holland.


"Hat jemand mein Fahrrad gesehen? Es ist so ein silbernes mit schwarzen Sattel." Echt der Wahnsinn, Wie findet man da seinen Drahtesel wieder?



Am Bahnhof gegenüber geht es direkt in des Ruhrgebietlers liebstes Einkaufsstädtchen. In den Nebenstraßen ist es schön ruhig.
Die deutschen Menschenmassen drängen sich auf dem Wochenmarkt oder in den Läden der Einkaufsstraße. Die "Zwei Brüder" haben wieder Hochkonjunktur. 



Ich mag das Rathaus. Ein richtiger Prachtbau aus dem späten 16. Jahrhundert. Drum herum kann man in den Straßencafes sitzen etwas zu sich nehmen und den Anblick genießen.
Ich reihe mich erst einmal brav bei den Fotografen ein.



Merkwürdigerweise bekomme ich langsam Hunger. Das muss an den subtilen Botschaften liegen, die ich überall empfange,


Mein Stamm-Imbiss in Venlo liegt direkt an der Maas. Hier gibt es richtig leckere Pommes. Dazu gönne ich mir noch eine Frikandel-Special.
Das ganze genieße ich bei dem herrlichen Wetter mit Ausblick auf den Fluss.




Anschließend geht es in Richtung Wochenmarkt, der aber schon abgebaut wird,
Macht mir aber nichts, Ich bummel noch ein wenig durch Venlo.



Ich wollte ja Züge filmen und gehe wieder zum Bahnhof. Schnell das Stativ aufgebaut, ausgerichtet und den Stativkopf geschwenkt und "knack". Ich habe den Griff samt Stativkopf in der Hand.
Was ist das wieder für eine Sch....qualität. Das Ding hat jetzt gerade mal 47 Jahre gehalten.
Züge filmen fällt also aus. Statt dessen werden Züge fotografiert.
Zurück fahre ich dann eine etwas andere Strecke. Ich steige in Düsseldorf um und dann noch einmal in Essen.
Da fragt mich dann ein besoffener Fußballfan, wie seine Mannschaft gespielt hat. Irgendwie hat er wohl den Anschluss verloren. Ich schau mal eben für ihn nach. Seine Mannschaft hat verloren. Nicht sein Tag.
Meiner schon. Mir hat die Tour gefallen.

Freitag, 11. März 2016

Unterwegs in Essen

05.03.2016

Wie immer ist Bini schuld. Sie hat ein nagelneues Ticket 2000 für den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und das ist übertragbar. Deshalb überträgt sie es mir auch gleich und jagt mich aus dem Haus.
Ich armer Kerl muss jetzt Bahn fahren.
Das fängt damit an, dass ich den Zug nach Dortmund knapp verpasse und nicht so lange auf den nächsten warten will.
Außerdem erinnern mich ein paar johlende Alkoholiker in schwarz-gelb daran, dass man an bestimmten Tagen besser nicht nach Dortmund fährt.
Aber Essen ist auch ganz schön. Und ein wenig Eisenbahn filmen wollte ich ja auch noch.



Die ersten zwei Stunden verbringe ich auf dem Bahnhof und mache Filme. Dann kann ich mich aber doch noch losreißen und einen Spaziergang durch die Innenstadt machen.






Dann wird so langsam das Licht schlecht und ich gehe zurück zu Bahnhof. Dort habe ich noch ein paar Minuten Wartezeit und knips noch ein paar Bilder, als ich plötzlich von hinten mit der Frage angeschnauzt werde, ob ich eine Genehmigung zum Fotografieren hätte.
Der blondierte Hosenanzug hinter mir erklärt mir dann lautstark, dass das Fotografieren an öffentlichen Plätzen verboten sei.
Zufällig weiß ich genau, dass das absoluter Dummfug ist und erkläre das der Dame auch, Die ist aber beratungsresistent und droht mit dem Sicherheitsdienst, Als mich auch das wenig beeindruckt verbietet sie mir ausdrücklich sie zu fotografieren und schleicht von dannen.
Warum sollte ich die fotografieren????
Das ist jetzt das dritte Mal. dass ich auf Bahnhöfen so doof angequatscht werde. Ist da irgendwo ein Beklopptenmagnet in der Kamera? Kann man den abstellen?
Na ja, vielleicht hat sie ja auch nur ihren Anmeldetermin versäumt...


Also dann bis zum nächsten Mal!

Mittwoch, 17. Februar 2016

Zur Alten Liebe nach Cuxhaven

16,02.2016

Wenn ich ein paar Monate nicht am Meer war, bekomme ich immer Entzugserscheinungen. Dann muss ich unbedingt in Richtung Norden fahren und die arme Bini muss mit.
Es gibt ja auch nichts Schöneres als im Februar ans Meer zu fahren und Schiffe zu gucken.
Auf dem Watt liegt eine dünne Eisschicht und zum Muschelsammeln ist es mir heute zu kalt.



Es bleibt das Schiffegucken. Bini setze ich schon mal am Hafen ab und fahre mir einen Parkplatz suchen.
Der Rettungskreuzer Hermann Helms ist in Cuxhaven stationiert


Am Ehrenmal für die Minensucher treffe ich Bini dann wieder. 


Die alte Liebe an der Alten Liebe. Ich klapp das Stativ auseinander und filme Schiffe.
Richtig Betrieb ist heute leider nicht. Da bin ich mehr gewohnt.
Nachdem wir richtig schön durchgefroren sind, gehen wir auch langsam zurück zum Auto.



Einen Seehund sehen wir auch noch. Der ist ein wenig steif und liegt bei den Ausflugsschiffen. Da kann man Touren zu den Seehundbänken machen. Vielleicht mal im Sommer.