Sonntag, 17. September 2017

13. Oldtimertreffen in Wetter-Wengern

10.09.2017

Von diesem Treffen haben wir am Samstag rein zufällig erfahren und es dann eben zwischen zwei Trödelmärkten besucht.
Ich mag ja die kleinen Treffen. Und ein paar alte Bekannte haben wir auch getroffen.







Eine gewisse Frau schmust mal wieder mit fremden Treckern und stellt sich eine Zukunft als "Hanomag-Bini" vor.
Hmm, da müssen wir aber noch ein wenig das Sparschwein füttern.


Freitag, 15. September 2017

Sauerländer Kleinbahn

03.09.2017

Wir sind diesmal wieder im Sauerland unterwegs. Bei der Sauerländer Kleinbahn ist Kartoffelfest.
Man möge mir verzeihen, dass ich kein Bild von der Kartoffel zeige, sondern mich ganz auf die Kleinbahn konzentriert habe.
Im Einsatz waren die Lok "Nahmer" eine ehemalige Lokomotive der nicht mehr existierenden Hohenlimburger Kleinbahn und die schöne kleine Dampflok "Plettenberg".
Nicht so schön war das Wetter. Immer wenn wir nach Hüinghausen fahren regnet es. Muss an uns liegen.
Hoffentlich findet das dort keiner heraus. Dann kriegen wir Sauerlandverbot.







Donnerstag, 14. September 2017

Schafe, Nibelungen und Bimmelbahn

"Wie viele Schafe haben sie?"
"Keine Ahnung. Immer wenn ich sie zähle, schlafe ich ein."


Bei der riesigen Schafherde musste ich an den uralten Witz denken. Wir fragen die Schäferin und sie sagt, dass es 400 wären. Sie kennt den Witz wohl nicht.


Bini und ich gehen zu Fuß wieder vom Drachenfels hinunter, An der Zwischenstatiobn wollen wir wieder einsteigen und das restliche Stück wieder mit der Drachenfelsbahn fahren.
15 Minuten warten  wir auf die Bahn. Als sie einfährt kommt gleichzeitig die bergwärts fahrende Bahn an. Ich sag Bini, sie soll mir einen Platz freihalten und mache noch schnell ein Foto.
Da bimmelt es hinter mir und die Bahn fährt ab.
Da fährt Bini doch glatt ohne mich ab, die alte Schwarzfahrerin. Ich habe nämlich die Tickets.
Während Bini talwärts rauscht mache ich mich zu Fuß auf den Weg. Mein Gesichtsausdruck muss übrigens herrlich gewesen sein, behauptet eine gewisse Frau.
So komme ich aber wenigstens noch an der Nibelungenhalle vorbei.


Schnell noch ein Foto und weiter gehts. Ich habe keine Zeit für Gernot, Gunther und Giselher. Ich muss erst Bini wiederfinden,
Sie wartet an der Talstation.
Danach schlendern wir noch eion weniog durch Königswinter, Die kleine "Bimmelbahn", die dort durch die Straßen fährt, bringt die Gäste zur Station der Drachenfelsbahn.



Und wir machen uns auf den Heimweg, Es fängt an zu regnen. Was auch sonst?

Mittwoch, 13. September 2017

Die Drachenfelsbahn

Ihr habt mir ja sowieso nicht geglaubt, dass ich keine Bilder der Drachenfelsbahn zeige. Hier ist sie nun, die älteste aktive Zahnradbahn in Deutschland.
Ursprünglich schob eine Dampflokomotive die Wagen den Berg hinauf. Heute geht es mit Elektroantrieb aufwärts. Und das bereits seit 1953.
Lange dauert die Fahrt allerdings nicht, Die Strecke ist nur 1,5 km lang.
Noch was vergessen? Ach ja, die Bahn wurde 1883 eröffnet und man kann darin heiraten.







Dienstag, 12. September 2017

Drachenfels

02.09.2017

Ein Dauerwunschziel von Bini ist der Drachenfels bei Königswinter. Jetzt hat sie es auch endlich geschafft mich zu überreden und als Argument für den Ausflug die olle Zahnradbahn angeführt, die da hoch fährt.
Die Fahrt beginnt diesmal mit einem Tankstopp und einen Navigationsgerätausfall. Das Teilhat aufgrund eines sehr dämlichen Konstruktionsfehlers einen ausgeleierten Stecker und einen damit verbundenen Wackelkontakt. Festkleben mit Klebeband klappt nun auch nicht mehr.
Und wenn man einen Rastplatz braucht um die Strecke von der karte auswendig zu lernen, kommt natürlich auch keiner.
Aber per Handy-Navigation kommen wir schließlich doch in Königswinter an.
Auf den besagten Drachenfels kommt man zu Fuß, oder mit einer Zahnradbahn. Getreu dem Grundsatz: "Das Stück kann ich auch fahren!", nehmen wir die Bahn.
Eisenbahnen aller Art interessieren mich natürlich überhaupt nicht und deshalb zeige ich davon auch keine Bilder.


Von oben könnte man eine herrliche Aussicht auf das Rheintal und das Siebengebirge.Aber zum Wetter brauche ich ja nichts zu sagen.
Extra für die Aussicht bei schlechten Wetter hat man den Glaskasten gebaut. Nur das bei schlechten Wetter die Aussicht halt nicht so toll ist.




Wir schauen uns natürlich auch ganz oben die Burg Drachenfels an.




Und eine nette junge Dame macht von uns beiden auch ein Bild.


Und dann geht es wieder nach unten. Wir wollen uns noch Königswinter anschauen. Und Morgen berichte ich dann vielleicht noch über die Zahnradbahn.

Samstag, 9. September 2017

Zeche Nachtigall

26.08.2017

Aus Venedig sind wir zurück und der Alltag geht weiter. Bini kann heute nicht mit und ich darf mal wieder alleine los.
Auf eine große Tour habe ich allerdings keine Lust und fahre deshalb einfach mal wieder ins Industriemuseum Zeche Nachtigall.
Dort war zunächst eine Zeche, dann eine Ziegelei, später dann ein Schrottplatz und schließlich das Museum.
Also ein sehr interessantes Museum.

"Aha, heute krieje mer de Dampfmaschin. Also, wat is en Dampfmaschin? Da stelle mehr uns janz dumm. Und da sage mer so: En Dampfmaschin, dat is ene jroße schwarze Raum, der hat hinten un vorn e Loch. Dat eine Loch, dat is de Feuerung. Und dat andere Loch, dat krieje mer später."

(Die Feuerzangenbowle, Heinrich Spoerl, Pieper Verlag 1965)

Tja, bei der Dampfmaschine in der Zeche Nachtigall hilft uns die tolle Erklärung vom Lehrer "Bömmel" nicht wirklich weiter.
Sie hat weder vorne eine Brennkammer noch hinten eine Rauchkammer, zu der ich später kommen könnte. Überhaupt fehlt der ganze Dampfkessel. Aber dafür blättert ihr einfach mal ein paar Seiten zurück zur Zeche Zollern. Da ist einer abgebildet. Der hat sogar zwei Löcher vorne.
Hier können wir nur Zylinder und Seilscheiben sehen. 
Sie wird auch nicht mehr mit Dampf, sondern für Vorführungen elektrisch betrieben. 
Ursprünglich stand sie auch nicht hier, sondern in der Zeche Jakobi in Oberhausen und später in der Zeche Franz Haniel in Bottrop, wo sie bis 1873 im Einsatz war.
1987 wurde sie durch das LWL-Industriemuseum übernommen.

 

Ein Hunt (Förderwagen).


Aus Schrottplatzzeiten eines meiner Lieblingsausstellungsstücke.
Dieser tolle Seilbagger ist ein Dolberg D300,
Das Modell wurde von Dolberg ab 1958 gebaut. 


Etwas für die Eisenbahnfreunde ist die kleine Deutz Diesellok. Die stammt aus dem Jahr 1938 und war als Werkslokomotive im Bilstein & Co., Kaltwalzwerk, Hohenlimburg im Einsatz. Nach einen Umweg über die Märkische Museums Eisenbahn, über die ich übrigens in den nächsten Tagen berichte, kam sie 2002 zur Zeche Nachtigall.


Die Ludwig Henz ist ein nicht schwimmfähiger 1:1 Nachbau einer Ruhraak.
Mit solchen Schiffen wurden ab 1776 auf der Ruhr Kohlen transportiert.
Mit der Entwicklung der Eisenbahn nahm aber auch die Ruhrschifffahrt ein Ende, Das letzte Kohlenschiff durchfuhr 1889 die Schleuse Mülheim.


Loren auf dem Dachboden. 
Auf dem Dach des Ringofens fuhr zur Zeit der Ziegelei Dünkelberg eine kleine Lorenbahn. 


Und dann gibt es da noch eine kleine Dampflok. Der hübsche B-Kuppler hat leider weder ein Fabrikschid, noch eine Hinweistafel und der interessierte Besucher bleibt über die Herkunft der Lok im Dunkeln.
Aber irgendwann weiß ich auch Bescheid!


Mittwoch, 6. September 2017

Souvenirs, Souvenirs

Unser kleiner Ausflug geht zu Ende und wir sagen "Ciao Venezia!"
Jetzt brauchen wir eigentlich nur noch ein Souvenir für unseren Trophäenschrank.
Uns das wird jetzt gar nicht so einfach. Nicht das es hier keine Souvenirläden gäbe.Venedig ist die amtierende Welthauptstadt des Kitsch. Hie gibt es an jeder Ecke einen Souvenirladen.
Ich hätte nur gerne ein hübsches kleines Verkehrsmodell gehabt. Ein Vaporetto im Maßstab 1:87 vielleicht. Gibt es aber nicht.
Nur Gondeln, Masken, Gondeln, Rialtobrücken in winzig, Gondeln, Teller, Tassen, Gondeln, Becher, T-Shirts, Mützen und Gondeln.
Hatte ich schon erwähnt, dass es Gondeln gibt?
Ok, kaufen wir halt eine ganz kleine.
Und dann geht es nach Hause. Während wir auf den Bus warten gibt es zum Abschied noch einen ordentlichen Gewittersturm.
Die Heimfahrt ist dann reichlich unspektakulär. Ich will noch Bilder von der Fahrt durch den Gotthardtunnel machen, verschlafe ihn und den Rest der Schweiz aber.
Vielleicht beim nächsten Mal...








Dienstag, 5. September 2017