Donnerstag, 11. September 2014

Imma anne Ruhr lang, Teil 4



Das Ende des Baldeneysee ist erreicht. Unterhalb des Stauwehres steht ein Fliegenfischer und ich schaue ihm eine Zeit lang zu. Die Fische scheinen heute aber keine Lust auf Fliegen zu haben.
Ein Stück weiter kommt mal wieder ein Schleuse. An der schönen alten Schleuse Neukirchen hängt auch ein Lageplan.Jetzt sehe ich auch, dass ich mich gehörig vertan habe und etwa 2/3 der Strecke und nicht erst die Hälfte hinter mir habe. Das baut mich wieder auf.


Fußgänger dürfen weiter an der Ruhr lang, Radfahrer müssen mal wieder außen rum fahren. Es geht durch Werden. An einer Brücke gibt es ein wenig Kunst zu sehen.


Und dann kommt auch wieder eine S-Bahnstation Aber so weit kann es ja nicht mehr sein. Also geht es weiter.
Die nächste Schleuse kommt bestimmt. Es ist die Papiermühlenschleuse und ein willkommener Grund für eine kleine Pause. Mittlerweile sind die Trinkflaschen völlig leer und ich hoffe auf einen Kiosk.



Statt Kiosk kommt eine Burg. Von der Lutelnauburg steht noch die Ruine des Kattenturms. Der Sage nach sollen hier Katzen einen Schatz bewachen. Katzen? Schatz???
"Miez, Miez Miez!"
ich finde weder einen Schatz noch eine Katze. War mir eigentlich klar. Ich habe Katzen zu Hause. Das einzige was die bewachen ist die Einhaltung der Fütterungszeiten.



Den letzten und zweitkleinsten der Ruhrstauseen hätte ich fast übersehen, Der Kettwiger See sieht aus, als wäre hier nur die Ruhr etwas breiter.


Eine Schifffahrt die Ruhr wieder hinauf wäre jetzt schön.


Endlich erreiche ich Mühlheim. Zum Fotografieren habe ich nicht mehr so richtig Lust und zum Radfahren erst recht nicht. Um die verkrampften Beine zu lockern steige ich immer häufiger ab und schiebe,
Am Aquarius-Wassermuseum gibt es endlich einen Verkaufswagen mit Getränken und eine längere Pause für mich.



Danach geht es auf zum Endspurt. Die letzten paar Kilometer geht es dann an Hafenanlagen entlang.
Auf die Fototour im Innenhafen verzichte ich.



Ich frage einen anderen Radfahrer wie ich zum nächsten Bahnhof komme, Er kommt gerade von einer 50 km Tour zurück und ist auch auf dem Heimweg,
Zum Hauptbahnhof geht es immer geradeaus und ich komme doch noch am Innenhafen vorbei.
Nach Hause geht es dann mit der Bahn. Der Getränkeautomat auf dem Bahnsteig ist leer, macht aber jetzt auch nicht mehr viel, Die Bahn ist zum Glück ziemlich leer und der Fahrradtransport macht keine Probleme. Noch ein paar hundert Meter mit dem Rad vom Bahnhof nach Hause und die Tour ist geschafft.

Insgesamt war die Strecke schön. Am Stück würde ich sie lieber nicht noch einmal fahren, Lieber in Etappen, damit ich mehr Zeit zum Fotografieren und für die vielen ignorierten Sehenswürdigkeiten am Streckenrand habe.
Und für gänzlich untrainierte Radfahrer wie mich, ist die Tour auch vielleicht ein wenig zu lang.  da machen die letzten Kilometer einfach keinen Spaß mehr,

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