Freitag, 11. Oktober 2013

Attendorn, Teil 2

08.10.2013. Mein Seminar beginnt heute schon um 09:00 Uhr. Weil ich wissen will, wo mich mein Navi am Vortag hingeführt hätte, fahre ich schon um 07:00 Uhr los.
Wieder über die Landstraße. Leider ist es noch dunkel. Am Bahnübergang ist diesmal die Schranke offen, Dafür habe ich einen Gefahrgut-Lkw vor mir. Die Fahrt geht mitten durch Lüdenscheid und den morgentlichen Berufsverkehr. Nicht so toll.
Aber dann geht es über kleine Nebenstraßen durch die Landschaft. Mittlerweile ist es auch hell geworden.




Teilweise sind die Straßen so schmal, dass ich froh bin keinen Gegenverkehr zu haben.
Ich komme rechtzeitig an und bilde mich bis zum Abend weiter. Diesmal bleibe ich über Nacht in Attendorn.
nach Seminarende, so gegen 17:00 Uhr fahre ich kurz zum Biggesee um Bilder zu machen.



Der See erinnert mich ganz spontan an eine Badewanne. Vom Parkplatz aus gehe ich zum Wannerand (Damm) hoch.


Nochmal der Wannenrand, von der Seeseite aus gesehen.



Die Kette zum Stöpsel. Natürlich zu groß um mit der Hand bedient zu werden. Deshalb gibt es am Ende ein Windenhaus. Der Stöpsel, Grundablass genannt, ist ein Schieber, der vom Windenhaus aus hochgezogen werden kann. Das Wasser läuft dann über einen Stollen aus ab. 600 m unterhalb gibt es noch ein Kraftwerk.


Eine ordentliche Wanne hat natürlich auch einen Überlauf. Der wird Überfallturm zur Hochwasserentlastung genannt. Steigt das Wasser zu hoch, läuft es in den Trichter und dann durch einen Stollen ab.


Jetzt klar, warum ich an eine Badewanne denken musste?
Mittlerweile habe ich zu wenig Licht zum fotografieren und außerdem Hunger. Ich fahre zurück zu Akademie, wo ich zu Abend esse und auch die Nacht verbringe.

Kommentare:

  1. Ja, das Ding ist wirklich eine Badewanne. Nur leider nicht so warm und persönlich ;)

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    1. Das ist ein ganz klarer Vorteil einer kleinen Wanne ;-)

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